Was ich in den letzten 24 Stunden gemacht habe....? Punta Arenas mit Trauer hinterher gewinkt, kilometerlange Pampas durch das Fenster an mir vorbeiziehen gesehen, mich gewundert über die Formalitäten beim Grenzübertritt nach Argentinien, zwei Kinofilme geschaut, einen Schal zu zwei Drittel fertig gehäkelt, einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundert, knappe sieben Stunden geschlafen mit einem Aufwachrhythmus von etwa jeder Stunde, weil mir jeder Körperteil schmerzte, den sternenklaren Nachthimmel über der Pampas bestaunt, sogar bis zur Milchstraße, von den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages geweckt worden und festgestellt dass sich die Landschaft von der Pampas weg hin zu einer schönen grünen hügeligen Umgebung mit Bergen im Hintergrund geändert hat. Donnerstag, 19. Februar 2015
Auf in den Norden
Was ich in den letzten 24 Stunden gemacht habe....? Punta Arenas mit Trauer hinterher gewinkt, kilometerlange Pampas durch das Fenster an mir vorbeiziehen gesehen, mich gewundert über die Formalitäten beim Grenzübertritt nach Argentinien, zwei Kinofilme geschaut, einen Schal zu zwei Drittel fertig gehäkelt, einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundert, knappe sieben Stunden geschlafen mit einem Aufwachrhythmus von etwa jeder Stunde, weil mir jeder Körperteil schmerzte, den sternenklaren Nachthimmel über der Pampas bestaunt, sogar bis zur Milchstraße, von den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages geweckt worden und festgestellt dass sich die Landschaft von der Pampas weg hin zu einer schönen grünen hügeligen Umgebung mit Bergen im Hintergrund geändert hat. Freitag, 13. Februar 2015
Aufbruch...
Sonntag, 1. Februar 2015
Neue Wege gemeinsam beschreiten
Freitag, 16. Januar 2015
Die verrückte Reise der Familie S.
Freitag, 2. Januar 2015
Es weihnachtet...
Hier in Chile sind die Traditionen anders, einfacher und weniger besinnlich. Um ehrlich zu sein, mir fehlt die Adventzeit wie wir sie in Österreich kennen ein wenig. Man feiert den Advent hier nicht, ja man kennt diesen Ausdruck und die Tradition gar nicht. Man entzündet keine Kerzen am Adventkranz, man öffnet keine Türchen im Kalender, es kommt kein Nikolaus und auch kein Krampus, die Straßen sind nicht mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt und es gibt keine Weihnachtsmärkte. Das alles fehlt mir um mich richtig auf Weihnachten einzustimmen. Nur eine kleine Tradition hier verbreitet mir etwas Vorweihnachtsstimmung: der Christbaum wird schon Anfang Dezember aufgestellt und geschmückt. Das ist nett, weil man kann ihn dann längere Zeit bewundern und sich den Heiligen Abend schon vorstellen.
Am nächsten Morgen wurde ein tolles Frühstück mit Kaffee und Kuchen, Tee, Brot und Schinken, Käse und vielem mehr gezaubert und der Tag gemütlich mit spazierengehen, genießen der Natur und entspannten Zusammensitzen verbracht.
Es war ein herrlicher Christtag mit strahlendem Sonnenschein, kaum Wind und einfach perfekt für einen kleinen Ausflug wie diesem :-) Wir spazierten durch das Fort, ließen uns von Kanonen "abschießen" und geniessten die Sonne am Ufer des Meeres. Ein ungewöhnlicher, aber wunderschöner Weihnachtstag!
Montag, 22. Dezember 2014
Lange erwarteter Besuch
7 Monate und 3 Tage mussten wir auf das große Wiedersehen warten. Eine lange Zeit wenn man von Zuhause fort geht um am anderen Ende der Welt zu leben. Eine lange Zeit in der sich vieles ereignet und auch vieles verändert. Doch wenn du dann nach 7 Monaten und 3 Tagen um 6 Uhr morgens am Flughafen stehst und deine Mama und deinen Stiefpapa auf dich zukommen siehst, dann weißt du dass sich eines nie ändert: die Liebe zwischen Mutter und Kind wird nie vergehen. Es sind "nur" 7 Monate, aber wenn du dich dann endlich in den Armen halten kannst, bleibt die Zeit einen Moment nur für dich stehen. Ein wunderbares Gefühl! Wahrscheinlich eines der schönsten Weihnachtsgeschenke in meinem Leben, dass ich die Feiertage mit Alejandro, meinen Eltern und seiner Familie gemeinsam verbringen darf.
Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, welches sich in den Tagen vor der Ankunft bei mir eingenistet hat; Aufregung, Freude, Emotion, Kribbeln, Nervosität, noch mehr Freude... Alles gemeinsam und manchmal jedes für sich. Die letzten Tage das Gedächtnis noch nach allen möglichen Tipps für die Reise durchsucht, dann die letzte Nachricht "Wir sind am Weg zum Flughafen. Sehen uns dann morgen!" und eine Nacht in der ich aufgrund der Aufregung kaum schlafen konnte. Und dann das große Wiedersehen und eine lange Umarmung am Flughafen! Ich kann es gar nicht glauben, dass Mama und Richard tatsächlich bei mir in Chile sind, manchmal wache ich auf und denke dass alles nur ein Traum war. Aber dann sehe ich mich um, bemerke, dass ich in unserem zum Schlafbereich umgebauten Wohnzimmer liege, denn unser Schlafzimmer wurde zum Gästezimmer, und weiß, "nein, das ist real" und freue mich auf einen neuen gemeinsamen Tag.
So viele Ideen haben wir gesammelt, einige Ausflüge geplant, die besinnlichen Feiertage stehen vor der Türe und wir werden eine tolle Zeit miteinander verbringen!
Freitag, 28. November 2014
Kaffe Kaffee
Manche mögen sagen, Kellnerin ist ja kein Beruf. Als Kellner arbeiten doch nur Studenten. Ich bin da anderer Meinung. Denn ich mag meinen Job.
Seit Mitte November (wow... wie die Zeit schnell vergeht!) arbeite ich ja in einen Kaffeehaus, das sich Cafe Tostado nennt und mitten im Zentrum von Punta Arenas liegt. Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und meine vier Kolleginnen (alle so im Alter um die 24, und nur eine davon Studentin ;-) ) wahnsinnig nett und hilfsbereit. Eine neue Erfahrung ist für mich, dass unser Chef auch gerade mal 24 Jahre alt ist und nebenbei Administration studiert. Sagen wir mal so... Dadurch habe ich auch einige Freiheiten was neue Ideen oder kleine Änderungsvorschläge im Tagesablauf betrifft :-) Also ich muss sagen, mir gefällt mein Job als Kellnerin sehr gut und arbeite auch nur selten mehr als 40 Stunden pro Woche. Denn der Mensch, seine Gesundheit und das Privatleben werden als wichtig angesehen und viel Wert darauf gelegt. Man muss keine funktionierende Arbeitsmaschine sein. Das gefällt mir. Man geht auch mit viel mehr Motivation und Freude zur Arbeit und ist, meines Erachtens, auch produktiver.
Ganz "nebenbei" bekomme ich auch eine Barrista-Schulung, hier lerne ich wie man richtig leckeren und guten Espresso zubereitet. Man glaubt ja gar nicht auf wieviel Kleinigkeiten man dabei achten muss. Und die hübschen Bilder im Milchschaum des Cappuccino sind auch eine Kunst für sich. Heute ist mir nach mindestens 10 missglückten erstmals ein Bär gelungen :-) wohooouu!!!
Röstfrische Grüße aus dem Cafe,
Michi





